Über die Atmung

Tief einatmen, und dann richtig reinblasen! Es mag lustig klingen, aber es liegt mehr Wahrheit darin als in vielen Theorien und Atemtechniken.

Dies führt oft dazu, dass Anfänger (egal ob Blasinstrument oder Gesang) verkrampfen und sich einreden:
stützen, stützen... ich muss jetzt stützen...

Die beste Atemtechnik bringt nichts, wenn man bereits vom Ansatz her nicht zulässt, dass das Saxophon unsere Energie aufnimmt und überträgt.

Wir sollten uns bewusst sein, dass wir, die Saxophonisten, unseren Ton erzeugen.
Das Instrument übermittelt nur das, was wir hinein geben.

Die Gefahr beim Saxophonspielen ist das Zubeißen mit dem Unterkiefer am Blatt. Wenn dies passiert,
blockieren wir uns und unser Instrument.

Bewusst einatmen, das wir Energie und Leidenschaft in unser Instrument geben. Kräftig reinblasen und sich dabei genau vorstellen, in welcher Lage wir spielen:

Tiefe Lage, Mittlere Lage, Hohe Lage oder High-Notes.

Einen besonderen Tipp für alle Saxophonisten, einfach mal ohne Oktavklappe spielen.
Einfach mal ausprobieren.

Weitere Tipps & Tricks findet Ihr hier demnächst auf dieser Seite.

 

Quellenhinweis:

Verlag Das Musikinstrument
Frankfurt/Main
Erwin Bochinsky

 

Die Verfasser:

Karl Ventzke, Claus Raumberger, Dr. Dietrich Hilkenbach

 

Peter Wespi